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Bio Zahnpasta






Unter der eher verallgemeinernden Bezeichnung "Bio Zahnpasta" versammelt sich ganz Unterschiedliches. Gemeinsam ist den auf dem Markt angebotenen Bio-Zahnpasten, dass bestimmte chemische Zutaten generell nicht benutzt werden. Bio Zahncreme setzt auf möglichst natürliche Materialien. Dies können Kräuter und natürliche Kreidestoffe, Salz oder natürliche ätherische Öle sein. Man nutzt pflanzliches Glyzerin, Carrageen oder ähnliche natürliche Verdickungsmittel, zum Teil Propolis, Myrrhe, Aloe, Fenchel, natürliche Minze oder konservierendes Vitamin C. Zahlreiche Inhaltsstoffe entstammen biologischer Landwirtschaft.

Viele Hersteller von Kosmetika auf ökologischer Basis haben mittlerweile auch eine Zahnpasta im Programm - und dies aus gutem Grund. Viele Benutzer von konventionellen Zahnpasten bekommen von den Schaummitteln und Chemikalien Beschwerden im Mundraum. Schleimhäute lösen sich ab, man hat ständig einen metallischen Geschmack im Mund oder bekommt eine Allergie. Zahnsalz schleift tiefe Rillen in den Zahnkorpus und schädigt den Zahn so mehr als es ihm nützt. Zudem sind viele Inhaltsstoffe in konventionellen Zahnpflegecremes per se krank machend und könnten leicht durch natürliche ersetzt werden. Man findet auf dem Markt daher Bio-Zahnpasten mit Teebaumöl und solche auf Solebasis. Es gibt Zahnpasten auf der Basis grüner Heilerde, ayurvedische Rezepturen und welche mit Echinacea. Pfefferminzgeschmack, Anisgeschmack, gar kein Geschmack oder fruchtige Aromen sind zu haben. Neutrale Zahncremes dienen insbesondere bei homöopathischer Behandlung als sinnvoll, da Pfefferminzöle die Aufnahme homöopathischer Arzneimittel behindern können. In einem Öko-Test von 2009 schnitten zahlreiche konventionelle Markenprodukte schlecht ab. Drei der getesteten Zahnpasten wurden mit mangelhaft bewertet, weitere sechs mit ungenügend. Diese Zahl erschreckt. Da liest man vom Bakterienkiller Triclosan, der eine halogenorganische Verbindung von zweifelhaftem Nutzen ist und zudem oft genug Dioxin beinhaltet. Bei einigen Zahnpasten wird Formaldehyd eingesetzt, das als krebsverdächtig gilt. Auch konventionelle Zahnpasten, die Naturkräuter als Ingredienz bewerben, schnitten schlecht ab. In etlichen Markenprodukten fanden sich weitere halogenorganische Verbindungen. Viele von ihnen sind als Allergieauslöser im Verdacht, manche gelten als Krebs erzeugend. In 4 der getesteten Zahncremes wurde Natriumlaurylsulfat verwendet. Es handelt sich um ein aggressives Tensid, das Schleimhautreizungen verursachen kann. Außerdem verwenden die Hersteller Süßstoffe, Parfümstoffe und chemische Bleichmittel. Bio Zahnpasten findet man heute auch schon beim Discounter oder im Supermarkt um die Ecke. Ansonsten erhält man Zahnpasten aus natürlichen und unbedenklichen Zutaten in Reformhäusern, Bioläden oder Bioportalen im Internet. Auch eine Biozahnpaste mit Fluoriden ist bereits auf dem Markt zu finden. Diese sind allerdings natürliche Fluoride und sollen Schutz vor Karies bieten. Im Test-Urteil schnitt die fluorisierte Bio-Zahncreme von Lavera unter allen gestesteten Produkten am Besten ab. Das sagt alles!





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