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Erfahrungsbericht: Waxingstudio Sine-Sine, Bonn






Eines schönen Tages, als ich auf dem Weg nachhause war, lenkte ein pinkes Schild meine Aufmerksamkeit auf sich. Es war von dem Waxingstudio Sine-Sine und warb mit dem Spruch „Rasierst du noch oder waxt du schon?“. Zugegeben, bis dato war ich noch halbe Waxingjungfrau, DIY-Versuche mit Veet-Warmwachs scheiterten und daher quälte ich mich immer noch mit der Prozedur des Rasierens – keine Freude bei meiner empfindlichen Haut! „Was soll’s“, dachte ich mir also und marschierte munter in das Sagenumwobene Waxingstudio Sine-Sine. Der erste Eindruck machte schon was her:

schicke Einrichtung, freundliche Gesichter am Empfang, entspannende Musik – sehr angenehm also. Da bei dem Waxingstudio Sine-Sine Walk-in-Service gilt und ich das Glück hatte, das grade sonst keiner auf ein Waxing wartete, war ich ganz ohne Termin sofort an der Reihe. Praktisch. Als nächstes wurde ich von einer so genannten Depiladora, also einer Dame, die das waxing macht, in eine kleine weiße Kabine geführt und nachdem geklärt war, was denn alles gewaxt werden soll, wurde ich gebeten eben diese Bereiche frei zu machen, mit dem Kommentar „erstmal die Bikinizone – das tut am meisten weh ;-)“. Währenddessen wartete die Depiladora draußen und bat bescheid zu sagen, wenn ich fertig bin. Es war schon ein komisches Gefühl, so entblößt vor einer fremden jungen Frau zu liegen, aber auch dieses Gefühl verflog schnell, denn man begann mit Smalltalk. Leider lenkte dieser nicht allzu sehr von den Schmerzen des Bikiniwaxings ab. Da ich aber aus Reflex über die Schmerzen lachte, lachte auch die Dame mit und die Atmosphäre wurde immer lockerer. Als die Beine drankamen war der Schmerz dann auch wirklich nur noch minimal. Zu den Methoden ist zu sagen, dass Sine-Sine ausschließlich natürliche Produkte verwendet, auch wenn Zweifel aufkommen wenn man die knallpinke, nach Plastik riechende Masse mit der gewaxt wird, sieht. Wenigstens ist nun klar, wieso die Farbe Pink in dem Design der Firma vertreten ist. Diese pinke Masse wird allerdings nicht für die Beine verwendet, sondern normales Wachs, wie mir schien. Damit die Haut die Chance hat sich zu erholen, wird mit Babypuder gearbeitet und für die Beine gibt’s eine kleine Massage mit Öl gratis. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit der Beratung, Prozedur und dem Ergebnis. Das Ambiente schafft es außerdem den Gang zum Waxingstudio wie eine sehr schicke und besondere Angelegenheit wirken zu lassen. Fazit: Wer schön sein will muss leiden und den Geldbeutel ein bisschen mitleiden lassen aber dennoch für einen Preis von 58Euro für ein Ganzkörperwaxing– sehr empfehlenswert!





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