Skip to main content

Konservierungsstoffe






Methylparaben -Konservierungsstoff, den nicht nur Allergiker meiden sollten

Bei Methylparaben (4-Hydroxybenzoesäuremethylester) handelt es sich um einen synthetischen Konservierungsstoff, der sich in einigen flüssigen Arzneimitteln wie Paspertin sowie in zahlreichen Kosmetikprodukten findet, so zum Beispiel in Haarshampoos, Duschgels, Lotionen, Pudern, Mascara, Lippenstiften oder Deodorants. Dort wirkt er gegen Bakterien sowie Hefe- und Schimmelpilze. Allerdings greift er auch den natürlichen Schutzmantel der gesunden Haut an. In den Zutatenauflistung verbirgt sich dieser Stoff häufig noch unter anderen Bezeichnungen wie Nipagin oder E 218. Dies zu wissen ist wichtig für Allergiker. Neben asthmatischen Anfällen konnte Nesselsucht als Reaktion beobachtet werden. 

Paraben -Allergien und Pseudoallergien durch Konservierungsstoffe

 Ein Paraben ist eine einfache organische Verbindung, die der Chemiker aus einer Zusammenführung der Benzoesäure mit verschiedenen Alkoholen herstellt. Durch die Verknüpfung der beiden Ausgangsprodukte geben sowohl die Benzoesäure als auch der Alkohol ihre Grundeigenschaften auf. Es entsteht eine neue Substanz, ein sogenannter „Ester“. Die einzelnen Parabene unterscheiden sich in ihrem „alkoholischen Rest“. So spricht der Chemiker vom „Ethylparaben“, wenn „Trinkalkohol“ und Benzoesäure verbunden sind, desgleichen von Methylparaben, Propylparaben oder Heptylparaben.

 

Methoxycinnamate - Krebs durch Sonnencreme

  Methoxycinnamate findet Anwendung als Filter der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichts. Diese UV-Strahlung verleiht der Haut eine zwar oft als attraktiv empfundene Bräunung, schädigt sie aber auch. Freie Radikale lassen die Haut schneller altern, durch weitere Veränderungen in den Zellen kann später der gefürchtete Hautkrebs auftreten. Die auch als Photoprotektoren bezeichneten Filtersubstanzen sind in zahlreichen Kosmetika enthalten, die als Sonnenschutz gelten: Sonnenschutzlotionen, Gesichtscremes und vor allem in Lippenstiften. In Haarpflegeprodukten und Deorollern sind sie ebenfalls anzutreffen.

Propylene Glycol - Weichmacher in Kosmetik

 1,2-Propandiol ist unter der Bezeichnung Propylene Glycol bekannter. Es ist in Bremsflüssigkeiten und Frostschutzmitteln enthalten, aber auch in vielen Kosmetikprodukten. Die aus Mineralöl gewonnene Substanz verhindert als Feuchthaltemittel und Weichmacher, dass Kosmetika und medizinische Salben austrocknen. Der beinahe geruchlose Hilfsstoff lässt sich hervorragend mit Wasser, Aceton, Chloroform und Ethanol mischen, nicht jedoch mit Ölen. Da es außerdem antimikrobielle Eigenschaften hat, erübrigt sich häufig der Einsatz weiterer Konservierungsstoffe.

 

Methylparaben -schädlicher künstlicher Konservierungsstoff

Bei Methylparaben (4-Hydroxybenzoesäuremethylester) handelt es sich um einen synthetischen Konservierungsstoff, der sich in einigen flüssigen Arzneimitteln wie Paspertin sowie in zahlreichen Kosmetikprodukten findet, so zum Beispiel in Haarshampoos, Duschgels, Lotionen, Pudern, Mascara, Lippenstiften oder Deodorants. Dort wirkt er gegen Bakterien sowie Hefe- und Schimmelpilze. Allerdings greift er auch den natürlichen Schutzmantel der gesunden Haut an. In den Zutatenauflistung verbirgt sich dieser Stoff häufig noch unter anderen Bezeichnungen wie Nipagin oder E 218. Dies zu wissen ist wichtig für Allergiker. Neben asthmatischen Anfällen konnte Nesselsucht als Reaktion beobachtet werden. 

Konservierungsstoffe in Lebensmitteln E200 - E300

Konservierung muss schnell gehen und lässt die gute alte Tradition hinter sich
konservierungsstoffeE220er Zusatzstoffe sind Konservierungsstoffe in Lebensmitteln, die Mikroorganismen abtöten sollen. Dazu zählen die Konservierungsstoffe E200 bis E285. Am Beispiel Wein ist deutlich zu sehen, dass es sich heute lohnt, lieber E220-E228 zuzusetzen, als aufwändig über Verbrennungsvorgänge in den Weinfässern den ähnlichen konservierenden Effekt zu erzielen. Das gilt leider sogar bei Bio Weinen. E280, Propionsäure ist ein natürliches Konservierungsmittel, das in Käsesorten wie Emmentaler vorkommt. Auch in der Käse- und Wurstherstellung muss es heute schnell gehen. Offensichtlich stehen ökonomische Motivationen dahinter, wenn traditionelle Konservierungsverfahren heute durch das schnelle Zusetzen verschiedener chemischer Verbindungen ersetzt werden.
Drei Kategorien Konservierungsstoffe
Gesundheitsgefährdend sind die Konservierungsstoffe E201, E211-E233, E235, E239, E251 und E252, E284 und E285. Bedenklich sind E210, E242, E249 und E250, E280-E283. Alle anderen Konservierungsstoffe der E-200er Reihe sind unbedenklich.