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Gesichtsgymnastik anstatt Falten






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Gesichtsgymnastik oder auch Face Yoga ist eine echte Alternative zu Botox-Anwendungen und Lifting. Zum einen sind die Übungen einfach und auch vom Laien schnell zu erlernen, zum anderen kosten sie nichts. Regelmäßig angewendet ist schon innerhalb kurzer Zeit eine sichtbare Hautglättung zu verzeichnen.

Jeder Mensch besitzt 26 Gesichtsmuskeln. Acht davon sind für die Mimik besonders wichtig. Sie sorgen dafür, dass sich die Augenbrauen heben und senken lassen, die Mundwinkel beim Lachen und Weinen verziehen, dass sich die Gesichtshaut verschiebt. Durch sie entstehen Lach- und Zornesfalten. Leider sorgen diese Muskeln auch für bleibende Falten. Doch so wie sich durch Training Muskeln in Beinen und Bauch straffen lassen, verspricht Gesichtsgymnastik bzw. Face Yoga einen positiven Effekt auf die Gesichtsmuskeln.

Wer sich mit Yogaübungen beschäftigt, der weiß, dass Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper die richtige Atmung ist. Diese wird im modernen Alltag leider allzu oft vernachlässigt. Viele Menschen können überhaupt nicht mehr richtig atmen. Vor den eigentlichen Gesichtsübungen sollten immer einige Atemübungen durchgeführt werden, die sich am einfachsten im Stehen durchführen lassen. Tiefes Ein- und Ausatmen mit gleichzeitigem Heben und Senken der Arme reicht dazu aus. Schon nach einigen Minuten verbessert sich der Sauerstoffgehalt des Blutes und grobe Verspannungen lösen sich.

Gesichtsgymnastik oder Face Yoga erstreckt sich nicht nur auf die Muskeln des Gesichts. Bevor die Gesichtshaut erschlafft, macht sich eine Alterung der Haut am Hals bemerkbar. Sie wirkt schlaff. Besonders schreibende Tätigkeiten bringen es mit sich, dass das Kinn Richtung Brust fällt und die Halsmuskulatur unbeansprucht bleibt. Sie sollte regelmäßig trainiert werden. Das bedeutet, sich schon während alltäglicher Arbeiten immer mal wieder aufrecht zu setzen und die Halswirbelsäule zu dehnen. Um den Straffungseffekt zu optimieren, kann das Kinn vor- und zurückgeschoben werden. Wichtig ist, bei dieser Übung auf eine gleichmäßige, entspannte Atmung zu achten.

Die unteren Gesichtsmuskeln, deren Erschlaffung für ein Doppelkinn sorgen, lassen sich trainieren, indem beim Öffnen des Unterkiefers leicht gegen einen Widerstand, beispielsweise die eigene Faust, gedrückt wird. Zudem helfen Massageübungen, indem mehrfach mit den Fingern vom Kinn in Richtung Ohren gestrichen wird. Ebenso hat sich leichtes Klopfen der Haut bewährt.

Falten auf den Wangen entstehen meist durch Verspannungen im Körper, die die Mimik beeinflussen. Eine lockere Atmung und leichtes Klopfen der Wangen, beginnend an den Mundwinkeln Richtung Ohren, helfen beim Lockern. Diese Übung kann auch bei aufgeblasenen Wangen durchgeführt werden. Um die Wangenmuskulatur zu straffen, hilft mehrmaliges Aufblasen der Wangen und anschließendes langsames Entweichenlassen der Luft.

Die Haut um den Mund herum ist besonders anfällig für Falten, weil ihr ein stützendes Fettdepot fehlt. Damit diese erst gar nicht entstehen, ist das Training des Mundringmuskels erforderlich. Ein kurzer Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung hält ihn fit. Zornesfalten auf der Stirn lassen sich ebenfalls wegstreichen, beginnend in der Stirnmitte.

Zwei- bis dreimal die Woche zehn Minuten trainiert wirkt die Gesichtshaut bald jünger. Gleichzeitiger positiver Effekt ist die Anregung des Lymphsystems. Mit der Lymphflüssigkeit werden Schlacken und Giftstoffe aus dem Gewebe geschwemmt. Die Produktion von Elastin und Kollagen in den Zellen wird angeregt und so eine zusätzliche Hautstraffung herbeigeführt. Und das alles auf natürliche Weise.





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